Mapbox Style Specification
Die Mapbox Style Specification ist ein JSON-basiertes Format, das festlegt, wie Vector-Tile-Daten visuell dargestellt werden sollen, einschließlich Layer-Reihenfolge, Farbe, Linienbreite, Beschriftungsregeln und Symbolplatzierung. Sie ist der De-facto-Standard für die Gestaltung von Web-Vektorkarten.
Überblick
Die MapboxMapboxMapbox is a robust platform that equips developers with tools to create highly customizable, interactive maps for web... Style Specification ist ein offenes, JSON-basiertes Dokumentformat, das jeden Aspekt der visuellen Darstellung einer Karte beschreibt. Ein Style-Dokument referenziert eine oder mehrere Tile-Quellen (vektorbasiert, Raster oder GeoJSONGeoJSONGeoJSON is an open standard format for encoding geographic data structures using JavaScript Object Notation (JSON). I...), definiert Layer mit typspezifischen Paint- und Layout-Eigenschaften, legt Schriftarten und Sprite-Sheets für Beschriftungen und Symbole fest und steuert Kameraparameter wie Zentrum, Zoomstufe, Ausrichtung (Bearing) und Neigung (Pitch).
Herkunft und Verbreitung
Ursprünglich von MapboxMapboxMapbox is a robust platform that equips developers with tools to create highly customizable, interactive maps for web... für den Einsatz mit Mapbox GL JS entwickelt, wurde die Spezifikation von der breiteren Open-Source-Community über MapLibre GLMapLibre GLMapLibre GL is an open-source map rendering library forked from Mapbox GL JS. It provides GPU-accelerated vector tile... JS und MapLibre Native übernommen und ist damit die dominierende Sprache zur Gestaltung GPU-beschleunigter Vector-Tile-Karten. Werkzeuge wie Maputnik und Mapbox Studio bieten visuelle Editoren, mit denen sich Styles erstellen und ändern lassen, ohne JSON manuell schreiben zu müssen.
Datengetriebenes Styling
Die Spezifikation unterstützt datengetriebenes Styling durch Expressions, eine funktionale Sprache, die im JSON eingebettet ist und Feature-Eigenschaften, Zoomstufe und andere Laufzeitvariablen auswertet, um visuelle Werte dynamisch zu berechnen. Dies ermöglicht anspruchsvolle kartografische Effekte wie fließende, zoomabhängige Übergänge, Hervorhebungen einzelner Features beim Hover (Feature-State) und bedingte Sichtbarkeit. Style-Dokumente sind portabel, versionierbar und lassen sich als URLs teilen, was die Zusammenarbeit am Kartendesign und die Bereitstellung einheitlicher Gestaltung auf Web- und mobilen Plattformen erleichtert.
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