Fahrradinfrastruktur
Fahrradinfrastruktur umfasst das Netzwerk aus Fahrradwegen, Radfahrstreifen, gemeinsam genutzten Wegen und ergänzenden Einrichtungen, das sicheren und effizienten Fahrradverkehr ermöglicht. GIS-basierte Analysen leiten Netzplanung, Lückenidentifikation und Investitionspriorisierung an.
Überblick
Fahrradinfrastruktur bezeichnet die physischen Einrichtungen und Gestaltungselemente, die den Fahrradverkehr unterstützen, darunter geschützte Radwege, markierte Radfahrstreifen, gemeinsam genutzte Wege, Fahrradstraßen, Fahrradabstellanlagen und Bike-Sharing-Stationen. Während Städte weltweit in aktive Mobilität investieren, spielt die geografische Analyse eine zentrale Rolle bei der Planung vernetzter Radnetze, die vielfältige Nutzergruppen bedienen, von erfahrenen Pendlern bis zu Familien mit Kindern.
Netzwerkanalyse und Level of Traffic Stress
Netzwerkanalytische Methoden bewerten die Konnektivität und Vollständigkeit der Fahrradinfrastruktur und identifizieren Lücken, an denen sich Radfahrende mit schnellem Verkehr vermischen müssen. Die Klassifizierung nach Level of Traffic Stress (LTS) bewertet jeden Straßenabschnitt danach, wie komfortabel er zum Radfahren ist, unter Berücksichtigung von Faktoren wie Geschwindigkeitsbegrenzungen, Verkehrsaufkommen, Fahrspurzahl und dem Vorhandensein von Radinfrastruktur. Die GISGISGeographic Information Systems (GIS) enable users to analyze and visualize spatial data to uncover patterns, relation...-Kartierung des LTS zeigt Netzwerke mit geringem Stresslevel auf, die für die meisten Menschen zugänglich sind, und macht Barrieren sichtbar, die die Netzkonnektivität verhindern.
Anwendungen
Zu den Anwendungen zählt die Entwicklung von Fahrrad-Masterplänen, bei denen Planende räumliche Analysen nutzen, um vernetzte Netze zu gestalten, die die Abdeckung innerhalb des Budgetrahmens maximieren. Die Sicherheitsanalyse kartiert Unfallorte mit Beteiligung von Radfahrenden, um Hochrisikokorridore zu identifizieren, die geschützte Einrichtungen benötigen. Die Gerechtigkeitsanalyse stellt sicher, dass Infrastrukturinvestitionen vielfältigen Gemeinschaften zugutekommen. Die Nachfragemodellierung nutzt Pendlerdaten aus Volkszählungen, Fahrten aus Bike-Sharing-Systemen und Strava-Metro-Daten, um das Radverkehrspotenzial zu schätzen und Korridore mit hoher Nachfrage zu priorisieren.
Bereit?
Sehen Sie Mapular
in Aktion.
Buchen Sie eine kostenlose 30-minütige Demo. Wir zeigen Ihnen genau, wie die Plattform für Ihren Anwendungsfall funktioniert. Kein generisches Foliendeck, keine Verpflichtung.