Schulwegzonen-Analyse
Die Schulwegzonen-Analyse bewertet Verkehrssicherheit, Fußgängerbedingungen und Erreichbarkeit rund um Bildungseinrichtungen. GIS-gestützte Kartierung von Fußwegzonen, Gefahrenstellen an Querungen und Verkehrsmustern unterstützt Safe-Routes-to-School-Programme und Standortentscheidungen für Schulen.
Überblick
Die Schulwegzonen-Analyse bewertet das Verkehrssicherheitsumfeld und die Erreichbarkeitsbedingungen rund um Schulen, mit besonderem Fokus auf die Wege, die Kinder zu Fuß, mit dem Fahrrad oder als Mitfahrer zur Schule zurücklegen. Da Kinder besonders schutzbedürftige Verkehrsteilnehmer sind, erfordern Schulwegzonen erhöhte Aufmerksamkeit hinsichtlich Geschwindigkeitsmanagement, Sicherheit an Querungsstellen, Anbindung von Gehwegen und Verkehrsabläufen während der Ankunfts- und Entlassungszeiten.
GIS-gestützte Analyse und Datengrundlagen
Die GISGISGeographic Information Systems (GIS) enable users to analyze and visualize spatial data to uncover patterns, relation...-gestützte Analyse kartiert Schulwegzonen, typischerweise mit einem Radius von etwa anderthalb Kilometern für Grundschulen und rund drei Kilometern für weiterführende Schulen, und bewertet die Fußgängerinfrastruktur innerhalb dieser Grenzen. Daten aus Begehungen identifizieren Gefahrenstellen wie fehlende Gehwege, ungesicherte Querungen, Straßen mit hohem Geschwindigkeitsniveau und Sichtbehinderungen. Verkehrsstudien erfassen Fahrzeuggeschwindigkeiten, Verkehrsstärken und Rückstaubildung während der Schulzeiten. Die Analyse von Unfalldaten identifiziert Kollisionsmuster in der Nähe von Schulen, an denen Kinder als Fußgänger oder Radfahrer beteiligt sind.
Anwendungen
Zu den Anwendungen zählen Infrastrukturverbesserungsprogramme im Rahmen von Safe Routes to School (SRTS), die durch Bundes- und Landesmittel für den Verkehrssektor finanziert werden, Standortentscheidungen für Schulen unter Berücksichtigung von Verkehrsauswirkungen und Fußläufigkeit, die Optimierung der Platzierung von Schülerlotsen, die Planung von Schulbusrouten sowie das Verkehrsmanagement beim Bringen und Abholen durch Eltern. Studien zeigen durchgängig, dass Verbesserungen in Schulwegzonen die Anteile von Fuß- und Radverkehr erhöhen, die körperliche Aktivität fördern, das Verkehrsaufkommen reduzieren und das Unfallrisiko für Kinder auf dem Schulweg verringern.
Bereit?
Sehen Sie Mapular
in Aktion.
Buchen Sie eine kostenlose 30-minütige Demo. Wir zeigen Ihnen genau, wie die Plattform für Ihren Anwendungsfall funktioniert. Kein generisches Foliendeck, keine Verpflichtung.