Split (räumlich)
Der räumliche Split teilt Eingabe-Features anhand der Grenzen eines Teilungslayers und erzeugt an jeder Schnittstelle neue Features. Er wird genutzt, um Datensätze entlang administrativer Grenzen, natürlicher Merkmale oder Analysezonen für lokalisierte Untersuchung und Berichterstattung zu partitionieren.
Überblick
Die räumliche Split-Operation teilt Features eines Layers anhand der Grenzen eines anderen Layers, die als Schnittlinien dienen. Jedes Eingabe-Feature, das eine Teilungsgrenze überquert, wird in separate Features aufgeteilt, wobei jedes Teilstück innerhalb einer einzigen Zone des Teilungslayers liegt. Die Ausgabe-Features übernehmen die Attribute der ursprünglichen Eingabe und können zusätzlich Attribute des Teilungslayers erhalten, die angeben, zu welcher Zone sie gehören.
Funktionsweise
Split verwendet einen Eingabe-Feature-Layer und einen Teilungs-Feature-Layer, dessen Grenzen als Trennlinien dienen. Eingabe-Features, die vollständig innerhalb einer einzelnen Teilungszone liegen, bleiben unverändert. Features, die Grenzen der Teilungszonen überqueren, werden entlang dieser Grenzen in mehrere Teile zerschnitten. Die entstehenden Fragmente werden als separate Features in der Ausgabe gespeichert, jeweils zugeordnet zu der Teilungszone, in die sie fallen. Dies ist konzeptionell die Umkehrung von DissolveDissolveDissolve merges adjacent or overlapping features that share a common attribute value into single, unified features by...: Anstatt Features zusammenzuführen, zerlegt Split sie entlang externer Grenzen.
Anwendungen
In der administrativen Berichterstattung wird Split genutzt, um Infrastrukturnetzwerke (Straßen, Versorgungsleitungen, Pipelines) entlang von Gemeinde-, Kreis- oder Landesgrenzen für zuständigkeitsspezifische Analysen und Instandhaltungsplanung zu teilen. Einzugsgebiets-Analysten teilen Landbedeckungspolygone entlang der Grenzen von Entwässerungsbecken, um Bedeckungsstatistiken pro Einzugsgebiet zu berechnen. Umweltberatende teilen Projekteinflussbereiche entlang regulatorischer Grenzen, um zu bestimmen, welche Genehmigungen erforderlich sind. Statistikgeografen teilen geografische Features entlang der Grenzen von Erhebungsbezirken für die statistische Tabellierung.
Überlegungen
Split kann die Anzahl der Features in der Ausgabe erheblich erhöhen, insbesondere wenn ein komplexer Layer durch ein dichtes Teilungsnetzwerk geteilt wird. Entlang der Teilungsgrenzen können aufgrund von Unterschieden in der Koordinatengenauigkeit zwischen Eingabe- und Teilungslayer schmale Splitterpolygone (Sliver Polygons) entstehen. Grenzfälle, in denen Features exakt den Teilungsgrenzen folgen, erfordern möglicherweise eine gesonderte Behandlung.
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