Was ist ein Digitales Geländemodell (DGM)?
Ein Digitales Geländemodell (DGM) ist ein digitales Modell der Erdoberfläche: ein regelmäßiges Raster von Geländehöhen, das den nackten Boden beschreibt, Gebäude und Vegetation herausgerechnet. In Deutschland erzeugen die Landesvermessungen das DGM vor allem aus luftgestütztem Laserscanning, es ist damit die amtliche Geländereferenz. Sobald Wasser, Sichtachsen oder Erdbewegung in eine Analyse eingehen, ist das DGM die Oberfläche, gegen die alles andere gerechnet wird.
Wie amtlich ist das Digitale Geländemodell?
Rechtliche Wirkung
Referenzdaten
Belastbare Grundlage für Analyse und Screening. Eine eigene rechtliche Wirkung hat sie nicht.
Das DGM wird von den Landesvermessungen als amtliche Geodaten erzeugt und veröffentlicht. Es sind Referenzdaten für die Analyse: amtlich in der Herkunft und konsistent in der Struktur, aber kein Ersatz für eine örtliche Vermessung, wo der Bau eine verlangt.
Was das für Sie bedeutet
Für Modellierung und Screening ist das genau richtig: eine Geländeoberfläche, gegen die Sie bundesweit rechnen können, mit einer Herkunft, die Sie in Berichten und Anträgen belegen können.
Was enthält ein Digitales Geländemodell?
- Geländehöhen: Höhen des nackten Bodens im amtlichen deutschen Höhenbezugssystem, Gebäude und Vegetation herausgerechnet.
- Regelmäßiges Raster: Höhen auf regelmäßigem Raster, direkt nutzbar für Rasteranalysen in jedem GIS: Neigung, Exposition, Einzugsgebiete, Sichtfelder.
- Rasterweite: Die Gitterweite des veröffentlichten Modells. Die Auflösung variiert je Bundesland; wir weisen sie je Lieferung aus, statt eine bundesweite Zahl zu nennen.
- Befliegungsstand: Metadaten dazu, wann die zugrunde liegende Laserscan-Befliegung stattfand. Variiert je Bundesland und Region.
Jedes Land veröffentlicht ein DGM, aber jede Landesvermessung betreibt ihr eigenes Laserscanning-Programm. Rasterweite und Befliegungsstand variieren daher je Bundesland, mitunter auch innerhalb eines Landes. Wir harmonisieren die Auszüge in eine konsistente Struktur und weisen Auflösung und Stand je Lieferung aus, statt eine schmeichelhafte Zahl zu nennen.
Wofür wird ein Digitales Geländemodell genutzt?
- Entwässerungs- und Hochwassermodellierung auf der amtlichen Geländeoberfläche
- Erdbau- und Massenermittlung (Auf- und Abtrag) für die Standortentwicklung
- Sichtachsen- und Sichtfeldanalysen für Infrastruktur und Planung
- Eignungs-Screening nach Neigung, Exposition und Höhe im Portfoliomaßstab
Woher stammt das Digitale Geländemodell?
Erzeugt von den Landesvermessungen aus luftgestütztem Laserscanning und über deren amtliche Geoportale veröffentlicht; wir harmonisieren die Länderraster.
Für welche Bundesländer gibt es das Digitale Geländemodell?
Alle 16 Bundesländer. Das Gelände gehört zu den Datensätzen, die jedes Land veröffentlicht, und diese Ebene führt es als eine konsistente Rasterstruktur über ganz Deutschland.
Abdeckung nach Bundesland
- BBBrandenburgVerfügbar
- BEBerlinVerfügbar
- BWBaden-WürttembergVerfügbar
- BYBayernVerfügbar
- HBBremenVerfügbar
- HEHessenVerfügbar
- HHHamburgVerfügbar
- MVMecklenburg-VorpommernVerfügbar
- NINiedersachsenVerfügbar
- NWNordrhein-WestfalenVerfügbar
- RPRheinland-PfalzVerfügbar
- SHSchleswig-HolsteinVerfügbar
- SLSaarlandVerfügbar
- SNSachsenVerfügbar
- STSachsen-AnhaltVerfügbar
- THThüringenVerfügbar
Wo das Bundesland diese Ebene veröffentlicht, führen wir sie: heute 16 von 16 Bundesländern. Wo nicht, sagen wir das.
Abdeckungslücke
Ihre Zielregion ist nicht abgedeckt?
Die Abdeckung folgt dem, was jedes Bundesland und jede Gemeinde tatsächlich digitalisiert hat. Es gibt also echte Lücken, und sie liegen nicht immer dort, wo man sie erwartet. Nennen Sie uns Region und Ebene, und wir prüfen, was sich dafür beschaffen lässt, auch Daten, die wir heute nicht aufführen.
Sagen Sie uns, was Sie brauchenWie können Sie das Digitale Geländemodell kaufen?
Ein einheitlicher Datensatz: Bereit für die direkte Integration in Ihre GIS-, CAD- oder BI-Tools. Standardformate, dokumentiertes Schema.
Mapular Explorer: Sofortige Planungsoberfläche, kein GIS-Setup erforderlich. Filtern, analysieren und exportieren Sie direkt aus Ihrem Browser.
Häufige Fragen zum Digitalen Geländemodell
Was unterscheidet ein DGM von einem DOM?
Ein DGM (Digitales Geländemodell) beschreibt den nackten Boden ohne Gebäude und Vegetation; ein DOM (Digitales Oberflächenmodell) beschreibt die Oberfläche einschließlich allem, was darauf steht. Hochwasser- und Erdbauanalysen nutzen das DGM; die Differenz beider nähert Objekthöhen an.
Welche Rasterweite hat das DGM?
Die Auflösung variiert je Bundesland, weil jede Landesvermessung ihr eigenes Modell veröffentlicht. Wir weisen die genaue Rasterweite und den Befliegungsstand für Ihr Interessengebiet je Lieferung aus, statt eine einzelne bundesweite Zahl zu nennen.
Eignet sich das DGM für Hochwassermodellierung?
Ja. Das amtliche DGM aus Laserscanning ist in Deutschland der Standard-Geländeinput für Hochwasser- und Entwässerungsmodellierung. Wie bei jedem Modell gilt: Wo Entwässerungsdetails wie Durchlässe, Mauern oder jüngere Erdarbeiten das Ergebnis entscheiden, lokal verifizieren.
Enthält das DGM Gebäude oder Vegetation?
Nein. Ein Digitales Geländemodell beschreibt den nackten Boden; Gebäude und Vegetation werden in der Aufbereitung entfernt. Wenn Sie Gebäudegeometrie auf dem Gelände brauchen, kombinieren Sie das DGM mit unserer Ebene LOD2-Gebäudemodelle.
In welchen Formaten kommt das DGM?
In gängigen Raster- und Punktgitterformaten mit dokumentiertem Schema, direkt nutzbar in GIS- und Modellierungswerkzeugen. Wenn Ihre Pipeline ein bestimmtes Format oder eine bestimmte Kachelung erwartet, sagen Sie es uns.
Können wir DGM-Daten für ein einzelnes Projektgebiet kaufen?
Ja. Die Ebene deckt alle 16 Bundesländer ab und ist deutschlandweit, je Bundesland oder zugeschnitten auf ein von Ihnen definiertes Projektgebiet lieferbar. Auflösung und Befliegungsstand werden für diesen Ausschnitt ausgewiesen.